Nov 23

Über TechCrunch bin ich auf einen Jungen und seinen, nennen wir es, außergewöhnlichen Geburtstagswunsch aufmerksam geworden. Der 17 Jährige Eric Calisto wünscht sich zu seinem 18. Geburtstag, welcher am 2. Dezember diesen Jahres sein wird, dass sein Google Logo auf der Google Homepage angezeigt wird. Er fordert die Besucher seiner Homepage auf Google doch anzurufen oder eine E-Mail an die Pressestelle Googles zu schreiben, um zu erreichen, dass sein Wunsch in Erfüllung geht.

Was von der Aktion zu halten ist, ist durchaus fraglich. Ich glaube kaum, dass Google den Wunsch von Eric erfüllen wird und trotzdem ist es irgendwie auch eine coole Aktion. Bekannt wird der noch 17 Jährige auf jeden Fall durch die Aktion. Vielleicht verfolgt er genau eben dieses Ziel und möchte sich selbst als eine Art 2. Star Wars Kid sehen - YouTube Videos mit ihm findet man auf seiner Seite schon einmal. Und ob sein Wunsch erfüllt wird oder nicht: Im Endeffekt bleiben ihm auf jeden Fall noch die Werbeeinnahmen, die seine Seite abwirft.

Okt 9

Snakewood kann eine neue Partnerschaft ankündigen: Wir von Snakewood waren maßgeblich an der Entwicklung des neuen und innovativen Echtzeit-Marktplatz für Online Werbung “AdLoft” beteiligt. Wir untersützten das Start Up und freuen uns nun, die Plattform bald im Live Betrieb erleben zu können. Die Beta ist bereits weit vorrangeschritten und AdLoft plant bereits Ende Oktober den offiziellen Betrieb aufnehmen zu können.

Bei AdLoft handelt es sich - wie oben schon erwähnt - um einen Echtzeit-Marktplatz für Online Werbung. Publisher können verschiedene und innovative Werbemittel konfigurieren und auf ihren Webseiten integrieren. Sie legen außerdem das Pricing der Ads fest. Abgerechnet werden kann über AdLoft via Klicks, Impressions und nach einer festen Laufzeit (z.B. 1 Monat).
Advertiser können darauf sich gezielt die Werbeplätze heraussuchen, auf denen sie werben möchten. AdLoft stellt quasi eine Schnittstelle zwischen Publishern und Advertisern dar. Das ist eigentlich im Groben auch schon das Konzept von AdLoft.
AdLoft bietet bereits während der Beta soviele Werbeformen wie kein anderer an: Neben den klassischen Text und Bild Bannern, bietet AdLoft innovative Werbeformen wie die Full Page Ad, die Video Ad, die Pop Under Ad, die InLine Ad und die InVideo Ad. Besonders die Full Page Ad - welche komplett exklusiv im deutschen Markt ist - hat ein sehr großes Potential: Sowohl für Advertiser als auch für Publisher.

Wir können allen empfehlen sich den Start Up mal etwas genauer anzuschauen. In der Info Sektion finden Advertiser und Publisher detailierte Informationen. Ein Blick auf den Blog des Start Up’s lohnt auch auf jeden Fall.
Registrieren kann man sich noch nicht, da die Beta noch läuft. Wenn ihr informiert werden wollt, sobald der Betrieb aufgenommen wird, könnt ihr euch hier in den Newsletter eintragen.

Wir freuen uns über Kommentare zu AdLoft.

Okt 2

Anlässlich seinem 10. Geburtstag hat sich Google etwas ganz besonderes einfallen lassen: Auf dieser Seite kann sich der Besucher auf eine kleine Zeitreise begeben. Google präsentiert sich so, wie es im Jahre 2001 ausgesehen hat und lässt somit Seiten wie Digg, Mister Wong und einen Großteil der deutschen Bloggrößen verschwinden. Auf der Seite, die sogar mit dem alten Google Logo versehen ist, kann man den ältesten, noch vorhandenen, Suchindex von Google durchstöbern. Dieser fasst schon zum damaligen Zeitpunkt übrigens schon rund 1.326.920.000 Seiten.

In honor of our 10th birthday, we’ve brought back our oldest available index. Take a look back at Google in January 2001.

Sep 3

Google hat in den letzten beiden Tagen für viel Wirbel gesorgt: Fast wie aus dem Nichts ist ein von Google entwickelter Browser erschienen, welcher den Namen “Chrome” trägt. Ich habe es mir nicht nehmen lassen den Browser exzessiv zu Testen und möchte euch nun hier meine Ergebnisse berichten:

Die Technik

Nun, vielleicht erst ein paar Worte zur grundlegenden Technik des Browser. Es ist schonmal falsch zu sagen, dass der Browser seine komplette Eigenentwicklung von Google ist. Chrome liegt der Open Source Browserquelltext von “Chromium” zu Grunde - daher kommt wohl auch der Name Chrome. Chrome ist übrigens auch Open Source, daher dürfen wir uns schon jetzt auf (wahrscheinlich) viele Add Ons und Erweiterungen freuen.

Ein flotter Gefährte

Nun, ich habe mir Chrome heruntergeladen und erwartete eigentlich einen schlichten Browser, der viel Wert auf Funktionalität legt, intuitiv zu Bedienen ist und die Google Features (wie GMail, Bookmarks oder Blogger) durchgehend und konsequent einbindet. Das Installieren ging sehr zügig und siehe da, Chrome war startbereit. Ich öffne den Browser und denke mir, dass er ja eigentlich gar nicht so schlecht aussieht. Das Design ist schlicht aber hat trotzdem einen ganz besonderen Reiz und die Bedienung ist - wie soll man es anders von einem Browser erwarten - sehr intuitiv. Alle bekannten Tastenkombinationen (wie STRG+T für neuen Tab) funktionieren auch unter Chrome. Also startete ich einfach mal meine Tour und ich war sehr überrascht. Alle Internetseiten bauten sich in der gefühlten Hälfte der Zeit auf, wie sie normalerweiße im Firefox benötigen. Und dieser Trend hielt sich: Hut ab, Google Chrome ist echt sehr flott! Während meiner Tour durch das Internet ist mir auch aufgefallen, dass alle Seiten fehlerfrei dargestellt wurden, was ja bei neuen Browsern nicht immer der Fall sein muss; besonder dann, wenn manche alten Bekannte immernoch Probleme bei der Darstellung von simplen Internetseiten haben ;)
Wo der Browser auch gewaltig punkten kann, ist die Java Script Engine. Google setzt hier auf die Eigenentwicklung mit dem Namen “V8″. Besonders die Google Services, die ja sehr viele JS Elemente verwenden, profitieren sehr davon und wircklich spürbar schneller! Desweiteren verbraucht der Browser auch weniger Arbeitsspeicher als seine Kollegen. Von dem Bedienkomfort und der Schnelligkeit her kann Chrome wirklich punkten.

Ausstattung

Dafür das Chrome gerade mal zwei Tage alt ist und sich noch in der Beta Phase befindet bietet er schon relativ viel aber zumindest einen Pop Up Blocker hätte man Chrome schon spendieren können. Was mir dahingegen positiv ins Auge fällt ist die bereits integrierte Rechtschreibprüfung, die schon ganz gut funktioniert. An dieser Stelle ist es ganz lustig zu erwähnen, dass die Rechtschreibprüfung das Wort “Google” nicht kennt und als Fehler anzeigt. Man kann sich desweiteren die seine letzten geschlossenen Tabs und die zuletzt besuchten Seiten innerhalb eines Tabs als eine schöne Übersicht ausgeben lassen, die ein bisschen an Opera erinnert.
Ein paar kleinere Schönheitsfehler sind noch drin: So geht zum Beispiel der ganze Browser zu, wenn man das letzte offene Tab schließt. Hier hätte man dann auch eine Blanko Seite oder so einbauen können.
Was mich bei der Ausstattung gewundert hat ist, dass noch keine Google Features fest in den Browser integriert sind. Aber hier wird in der Zukunft denke ich noch nachgerüstet: Ich kann mir schon jetzt eigene Widgets von Google Services für den Browser vorstellen aber da bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt.

Big brother is watching you!

Naja, soviele tolle Features… Da muss Google ja wohl irgendeine Motivation für haben. Und tatsächlich: Chrome berichtet den Google Servern von jedem Seitenaufruf den wir tätigen. Als wäre die Ausspionierung unserer Mails und das Sammeln von Daten über Analytics nicht schon genug weiß Google in Zukunft genau wann wir auf welcher Internetseite welchen Klick getätigt haben. Natürlich um nur die Werbung personalisierter auf uns zuschneiden zu können.
Nunja, so langsam macht mir die Spionage und Datensammlerei die Google so betreibt schon etwas Angst - aber damit kommen wir vom Thema ab. Fakt ist, dass Chrome eben alles den Google Servern mitteilt. Ob jemanden es stört oder nicht muss im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden. Da der Browser jedoch Open Source ist sollte es nicht mehr lange dauern, bis jemand den Code so ändert, dass Chrome nicht mehr nach Hause telefoniert - theoretisch sollte das machbar sein. Bleibt abzuwarten wie gut Google diese Codepassage gesichert hat.

Das Fazit

Nunja, was soll ich über diesen Browser halten. Einerseits ist er echt super schnell und sehr ressourcenschohnend aber andererseits ist da eben dieser, nun nennen wir es mal, “quasi nicht vorhandenen Datenschutz Aspekt”.
Ich werde wohl vorerst beim Firefox bleiben, aber wohl nur, weil ich einige Add Ons hier wirklich dringend benötige und diese mir unter Chrome nicht zur Verfügung stehen würden. Es bleibt abzuwarten, was Google mit Chrome für die Zukunft so geplant hat und ob sich eine große und zuverlässige Community wie bei Firefox bilden wird, die nach für nach alle Add Ons für Chrome kompatibel macht oder im Endeffekt eigene schreibt. Bis es soweit ist bleib ich bei Firefox :)